Gute Karrieerechancen in der Bundeswehr

 

Marine, SPD Frauen zu Besuch auf der Fegatte "Hamburg"-Diskussion über Geschlechtergerechtigkeit. Den Frauenanteil will die Bundeswehr noch weiter ausbauen. Gleiche Bezahlung ist längst gelebte Praxis.
Quelle: Wilhelmshavener Zeitung vom 12.1.2014, Alice Düwel.

WILHELMSHAVEN – Frauen und ihre Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr – das war das Thema eines Besuches der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen (AsF) im Bezirk Weser-Ems im Marinearsenal. Der Kommandant der Fregatte „Hamburg“, Fregattenkapitän Axel Schulz, zeigte der Gruppe „sein“ Schiff. Die Tätigkeit auf der Fregatte sei mehr als ein Arbeitsplatz, erklärte Schulz. Bis zu 180 Tage auf See – ohne Familie und Freunde und auf beengtem Raum – verlange den Soldatinnen und Soldaten einiges ab. An Bord dienen zurzeit 13 Frauen: Drei als Offiziere, drei Unteroffiziere mit Portepee und drei Unteroffiziere ohne Portepee (Maat/Obermaat). Insgesamt liegt der Frauenanteil in der Bundeswehr bei etwa zehn Prozent. Ziel sei es, auf 15 Prozent zu kommen, betonten Schulz und Oberbootsmann Susanne Müssig.
Oberleutnant zur See Anne Bähr (Informations- und Telekommunikationstechnik Offizier [ITO]) kann keine Nachteile für Frauen erkennen. Im Gegenteil: „Frauen haben die gleichen Chancen wie Männer in den Streitkräften. Durch die verschiedenen Bereiche in der Bundeswehr gibt es für alle gute Möglichkeiten“, erklärte sie auf Nachfrage der WZ. Zu dem gleichen Schluss kommt die stellvertretende
Vorsitzende der AsF, Frauke Maschmeyer-Pühl: „In vielen Bereichen der Arbeitswelt ist gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit noch lange nicht umgesetzt, bei der Bundeswehr ist dies schon jetzt der Fall.“ Einig waren sich die Frauen darin, dass die Gesellschaft den Soldatinnen und Soldaten mehr Respekt für ihre Arbeit zollen müsse. Das sei wichtig für die Nachwuchsgewinnung bei der Bundeswehr, aber auch für die Motivation der Soldaten im Dienst.

 
    Gleichstellung
 

 


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