Barcamp ASF-Bundeskonferenz 2012


Gruppenergebnis
Wohnen im Alter / neue Wohnformen
· zu Beginn längere Vorstellungsrunde, die das Thema vielseitig umreißt
· vor allem ältere, aber auch jüngere Frauen sprechen ihre Wohnbedürfnisse
und Wünsche an
· es wird deutlich, dass die finanziellen Spielräume meist nicht groß sind
(s. Antrag von Hessen gegen „Mietwucher“)
· der soziale Wohnungsbau wird vermisst und die Vorteile für angstfreieres
Wohnen durch die alten Bindungsfristen von 25 Jahren
· gemeinschaftliches Wohnen, auch generationsübergreifend, wird gewünscht
( neue Wohnformen)
· bei diesem Punkt wird klar, dass in diesen Fällen selbstbestimmten Wohnen
am besten zu erreichen ist
· in der Aussprache werden die Auswirkungen des demografische Wandels
angesprochen, wobei die Entwicklungen Städte und ländlichen
Raum unterschiedlich betreffen
· es wird die Forderung gestellt, dass neue Voraussetzungen geschaffen werden
durch Kommunen, Länder und Bund
· betrifft z.B. und Masterpläne gegen Getthoisierung und Sanierungen
· Gelder und Unterstützung aus Berlin vom Bund sind für bezahlbaren,
barrierefreien Wohnraum gewollt ( s.Antragsbereich T: Antrag 7:
„ Bundesförderung von neuen Wohn -und Lebensformen“
· flächendeckende Wohnberatungsstellen werden gewünscht
· es soll auch Mehrgenerationen-Wohn-Häuser ( MGWH) in der Erweiterung
der Mehrgenerationenhäuser als Tagesbegegnungsstätten (MGH) geben, die
zertifizierbar sein könnten
· das Ziel „bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt“ muss bundesweit
im Wahlprogramm enthalten sein !
Christine Holzing, AsF-UB Koblenz, AsF-LV RLP Juni 2012

WAS HEIßT WEIBLICHE SPD?
1. Wie werden Frauen in der SPD wahrgenommen?
2. Wieso wird die ASF oft als neben der SPD stehend wahrgenommen und nicht als Teil derSPD?
Derzeitiges Image der ASF: VERALTET UND VERSTAUBT
Was bedeutet das für die ASF? Sie muss ihr Image hinterfragen
Was fehlt? Solidarität Attraktivität Positive, proaktive Mentalität Auffällige Werbung
Lösungen, um einen Imagewechsel zu erreichen:
1. Positives, zielgruppennahes Auftreten
2. Glaubwürdige Politik betreiben
3. Frauen müssen anders angesprochen werden als Männer
4. Frauen müssen offensiver Machtanspruch stellen
Konkrete Maßnahmen:
Mentorinnenprogramme
Mut zum Netzwerken fordern und fördern
Bewussteres Kooperieren mit Migrantinnen/ Nutzen des Potentials
Werbekampangen
Verschiedene Altersgruppen beachten
Kinderbetreuung auf öffentlichen Veranstaltungen
Redelisten quotieren
Forderung, die aus dem Anspruch offensiver den Machtanspruch zu stellen resultiert: ^ 1 ( nicht Hannelore Kraft)


Teilgruppe Alterssicherung – Verhinderung und Verringerung von Armut
Aspekte-Sammlung (alle eingetragenen Aspekte)
 Stundengrenzen bei 400 EUR-Jobs  Überprüfungen durch den Rentenversicherer!
 Mindestlohn von 10 EUR !?
 Von der Mutterfalle zur Pflegefalle in die Rentenfalle
 Prekäre Arbeitssituationen trifft auch die (jungen) Männer Solidarisieren
 Säule der GRV 1 stärken
 Gleiche Rente in Ost und West
 Lebensphasengerechte Arbeitszeit
 Keine Minijobs  Blockade für Ausbildungsplätze
 Abschaffung der Steuerklasse 5
 Keine Leiharbeit
 Steuerliche Anerkennung von ehrenamtlicher Tätigkeit
 Freiberufliche/Honorar – Zahlung von Krankenkassenbeiträge – Zahlung von Rentenbeiträgen
nicht möglich, da geringe Löhne, teilweise Projektbefristete Einnahmen – Bildungsträger
fordern Loyalität die führt auch zu einer Scheinselbstständigkeit
 Bagatellgrenze für Nachbarschaftshilfe
 Für die Erwerbstätigkeit gilt: generelle Sozialversicherungspflicht – jeder Renteneuro zählt!
 Beim Kindergeld gilt die Regel: Jedes Kind soll dem Staat gleich viel wert sein, kein Unterschied
bei armen oder reichen Eltern. Warum aber ein Unterschied bei vor/nach 1992 geborenen
Kindern? Frauen der älteren Generation hatten noch größere Schwierigkeiten, Beruf und
Familie unter einen Hut zu bringen als die Frauen in der heutigen Generation Rentenminus
durch Familienphase!
 Auch bei der SPD – Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung: Mini- und Midijobs
stoppen!
 Für adäquate Rentensicherung nötig: entweder Entkoppelung der Sicherung von der
Erwerbsarbeit (sozialversicherungspflichtiger) – oder – Füllen von frauentypischer
Erwerbslücken!
 Rentenrechtliche Zeiten: Für Frauen neu definieren, mehr Anrechnungszeiten – die typische
Eckrentnerin von 45 Jahren erreichen die wenigsten Frauen
 Entgeld-Politik: Forderung – Chancengleichheit bei Zugang zur Bildung und zum Arbeitsmarkt
 Ehegattensplitting und zusätzlich die Betreuungsmöglichkeiten wirklich ausbauen
 Zwangsberatungspflicht vor Eheschließung über fiskale und rechtliche Folgen  ASF
Broschüren entwickeln!
 Altersarmut zunehmend gleiches Problem für Frauen und Männer
 Erwerbsbiographie=Rente; Pflegebiographie=Rente mehr Bausteine für die
Renteunabhängige Grundsicherung? ASF-Gesetzesinitiative?!
 Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern
 Eigenständige Alterssicherung für Frauen
 Aufklärungsarmut für Alterssicherung – ASF-Veranstaltungsreihe
 Sozialversicherungsbeiträge auch bei Arbeitslosigkeit + SGB II + Krankheit in voller Höhe
 Rechtliche Klärung und Übergangszeiten für bestehende Lebensmodelle
 Ehegattensplitting – Individualbesteuerung
 Fehlende Entgeldgerechtigkeit
 Gute Arbeit für Frau = Gute Rente für Frau
 Eigenständige Altersversorgung wird immer wichtiger – Zuverdienermodelle sind out!


Wohnen im Alter / neue Wohnformen
· zu Beginn längere Vorstellungsrunde, die das Thema vielseitig umreißt
· vor allem ältere, aber auch jüngere Frauen sprechen ihre Wohnbedürfnisse
und Wünsche an
· es wird deutlich, dass die finanziellen Spielräume meist nicht groß sind
(s. Antrag von Hessen gegen „Mietwucher“)
· der soziale Wohnungsbau wird vermisst und die Vorteile für angstfreieres
Wohnen durch die alten Bindungsfristen von 25 Jahren
· gemeinschaftliches Wohnen, auch generationsübergreifend, wird gewünscht
( neue Wohnformen)
· bei diesem Punkt wird klar, dass in diesen Fällen selbstbestimmten Wohnen
am besten zu erreichen ist
· in der Aussprache werden die Auswirkungen des demografische Wandels
angesprochen, wobei die Entwicklungen Städte und ländlichen
Raum unterschiedlich betreffen
· es wird die Forderung gestellt, dass neue Voraussetzungen geschaffen werden
durch Kommunen, Länder und Bund
· betrifft z.B. und Masterpläne gegen Getthoisierung und Sanierungen
· Gelder und Unterstützung aus Berlin vom Bund sind für bezahlbaren,
barrierefreien Wohnraum gewollt ( s.Antragsbereich T: Antrag 7:
„ Bundesförderung von neuen Wohn -und Lebensformen“
· flächendeckende Wohnberatungsstellen werden gewünscht
· es soll auch Mehrgenerationen-Wohn-Häuser ( MGWH) in der Erweiterung
der Mehrgenerationenhäuser als Tagesbegegnungsstätten (MGH) geben, die
zertifizierbar sein könnten
· das Ziel „bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt“ muss bundesweit
im Wahlprogramm enthalten sein !
Christine Holzing, AsF-UB Koblenz, AsF-LV RLP Juni 2012